Spinnenangst verstehen
und behandeln
in Würzburg

Schon der Gedanke an eine Spinne kann Unbehagen auslösen. Eine tatsächliche Begegnung kann starke Angst oder Ekel hervorrufen.

Genau dabei möchte ich Sie unterstützen. Ich bin Dr. Lisa Cybinski und begleite Menschen mit Spinnenangst dabei, ihre Angst besser zu verstehen und Schritt für Schritt einen anderen Umgang mit ihr zu entwickeln. 

So kann sich Spinnenangst zeigen

Spinnenangst kann sich ganz unterschiedlich zeigen – körperlich, in den Gedanken oder im Verhalten. Einige der folgenden Situationen und Reaktionen sind Ihnen möglicherweise vertraut: 

Ihr Körper schlägt Alarm

Herzklopfen, schnelle Atmung, Anspannung oder starke Panikgefühle können auftreten, wenn Sie eine Spinne sehen oder vermuten.

Sie vermeiden bestimmte Situationen

Keller, Dachboden, Garten oder andere Orte werden gemieden, weil dort Spinnen sein könnten.

Sie suchen Räume nach Spinnen ab

Beim Betreten eines Raumes scannen Sie zuerst die Ecken, Wände oder Decken – immer auf der Suche nach einer Spinne.

Andere müssen die Spinne entfernen

Entdecken Sie eine Spinne, rufen Sie eine andere Person zu Hilfe und können den Raum erst wieder betreten, wenn die Spinne entfernt wurde.

Sie sind ständig auf der Hut

Ihre Aufmerksamkeit ist stark auf mögliche Spinnen gerichtet. Dadurch kann schon ein Schatten oder eine Bewegung im Augenwinkel für eine Spinne gehalten werden und Angst oder Anspannung auslösen.

Warum gerät Spinnenangst in einen Teufelskreis?​

Angst ist zunächst eine normale Schutzreaktion unseres Körpers. Spinnenangst kann sich jedoch zu einem Teufelskreis entwickeln, bei dem sich Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen und Verhaltensweisen immer weiter gegenseitig verstärken.

Warum bleibt die Angst bestehen?

Vermeidung und Sicherheitsstrategien (z. B. den Raum verlassen, Abstand halten oder andere bitten, die Spinne zu entfernen) können die Angst und die Körperreaktionen kurzfristig lindern.  Gleichzeitig können diese Strategien dazu führen, dass neue Erfahrungen ausbleiben, wie etwa die Erfahrung, dass die Situation auch ohne diese Strategien bewältigt werden kann. So bleibt die Angst langfristig bestehen – und der Teufelskreis beginnt bei der nächsten Begegnung von vorne.

Die gute Nachricht: Neue Erfahrungen können diesen Kreislauf durchbrechen. Genau darauf baut die Expositionstherapie auf.

Wie lässt sich der Teufelskreis langfristig durchbrechen?

1. Neue Erfahrungen machen

Angstauslösende Situationen mit Spinnen werden während der Expositionstherapie Schritt für Schritt in einem therapeutisch begleiteten Rahmen gezielt aufgesucht, statt sie zu vermeiden. Wie die Annäherung gestaltet wird, wird individuell an Sie angepasst.

2. Neues Lernen

Sie erleben, dass Sie die Nähe einer Spinne und die dabei auftretende Angst bewältigen können, ohne auf bisherige Vermeidungs- oder Sicherheitsstrategien angewiesen zu sein. Dadurch können bisherige Befürchtungen nach und nach neu bewertet werden.

3. Sicherer im Umgang mit Spinnen werden

Mit neuen Erfahrungen kann die Angst nachlassen und der Umgang mit Spinnen im Alltag leichter werden.

Warum kann Virtual Reality hilfreich sein?

Virtual Reality ermöglicht Expositionstherapie in einer sicheren und therapeutisch begleiteten Umgebung. Dabei können Begegnungen mit Spinnen virtuell dargestellt und gleichzeitig individuell gesteuert werden.

Realitätsnah

Virtuelle Spinnen können so erlebt werden, dass Angstreaktionen auftreten und neue Erfahrungen möglich werden – ohne dass zunächst eine echte Spinne anwesend sein muss.

Individuell steuerbar

Größe, Entfernung oder Bewegung der virtuellen Spinne können an Ihre individuelle Angst und an den Therapieverlauf angepasst werden.

Therapeutisch begleitet

Sie werden während der gesamten Übung professionell begleitet und bestimmen gemeinsam mit mir Tempo und Intensität.

Bei einer VR-Exposition werden angstauslösende Situationen virtuell und Schritt für Schritt erlebbar gemacht, zum Beispiel indem Sie eine virtuelle Spinne zunächst aus größerer Entfernung betrachten und sich ihr im weiteren Verlauf annähern.

Dadurch entsteht die Möglichkeit, sich mit der Angst in einem geschützten und therapeutisch begleiteten Rahmen auseinanderzusetzen und neue Erfahrungen zu machen – ohne dass dafür zunächst eine echte Spinne anwesend sein muss.

Die Übungen werden gemeinsam geplant und individuell an den Behandlungsverlauf angepasst. Entfernung, Größe oder Bewegung der virtuellen Spinne können verändert und Situationen bei Bedarf wiederholt werden.

Ziel ist es, neue Erfahrungen im Umgang mit der Angst zu ermöglichen und zu erleben, dass angstauslösende Situationen bewältigt werden können, ohne sie vermeiden zu müssen.

Wie geht es weiter?

So läuft die Behandlung ab

Erfahren Sie, wie eine VR-gestützte Exposition in meiner Praxis abläuft, was Sie im Erstgespräch erwartet und welche Kosten entstehen. 

Lernen Sie mich kennen

Erfahren Sie mehr über mich, meine Qualifikationen und wie ich Sie auf Ihrem Weg begleite. 

„Eigentlich möchte ich nicht ständig nach Spinnen Ausschau halten …“

Spinnenangst muss Ihren Alltag nicht dauerhaft bestimmen. Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität.

In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch – telefonisch oder persönlich – lernen wir uns kennen, besprechen Ihre Situation und schauen gemeinsam, ob eine VR-gestützte Exposition für Sie der richtige Weg sein kann.  

Sie haben noch Fragen?
Antworten auf häufige Fragen finden Sie in den FAQs . Gerne erreichen Sie mich auch telefonisch oder per E-Mail.

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