Bei der VR-gestützten Exposition werden angstauslösende Situationen mithilfe einer VR-Brille realitätsnah simuliert und therapeutisch begleitet. Die Situationen können unter therapeutisch steuerbaren Bedingungen gezielt aufgesucht und wiederholt werden.
Ziel ist es, im therapeutischen Prozess neue Erfahrungen im Umgang mit angstauslösenden Situationen zu ermöglichen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur VR-gestützten Angsttherapie.
VR-gestützte Exposition kann bei verschiedenen Ängsten eingesetzt werden. Besonders gut untersucht ist ihr Einsatz bei spezifischen Phobien, beispielsweise bei Flug-, Höhen- oder Spinnenangst. Für die Behandlung orientiere ich mich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und den entsprechenden Leitlinien.
Darüber hinaus kann Virtual Reality auch bei weiteren Ängsten und angstauslösenden Situationen eingesetzt werden – zum Beispiel bei sozialen Situationen, in Aufzügen, öffentlichen Verkehrsmitteln oder bestimmten medizinischen Situationen.
Ob und wie VR-gestützte Exposition eingesetzt werden kann, wird individuell anhand Ihrer Situation und Ihrer Behandlungsziele betrachtet.
Ob eine VR-gestützte Exposition für Sie geeignet ist, klären wir individuell. Im Rahmen der vorbereitenden Gespräche erfasse ich Ihre aktuelle Angstsymptomatik und führe eine entsprechende Diagnostik durch. Dabei berücksichtige ich auch mögliche körperliche oder psychische Faktoren, die gegen den Einsatz von VR sprechen könnten.
Auf dieser Grundlage besprechen wir gemeinsam, ob und wie VR-gestützte Exposition in Ihrer Situation sinnvoll eingesetzt werden kann.
Die Behandlung beginnt mit einem kostenlosen Erstgespräch (ca. 15 Minuten). Darauf folgen in der Regel eine vorbereitende Sitzung, mindestens zwei therapeutisch begleitete Expositionssitzungen und eine abschließende Sitzung (jeweils ca. 90 Minuten).
Der genaue Ablauf und die Anzahl der Sitzungen werden individuell auf Ihre Situation und Ihre Behandlungsziele abgestimmt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Ablauf und Kosten.
Bevor die erste VR-Exposition stattfindet, haben wir uns bereits im Erstgespräch und in der vorbereitenden Sitzung kennengelernt. Gemeinsam planen wir, wie die Exposition individuell gestaltet werden kann und welche Situationen für Sie relevant sind.
Zu Beginn der VR-Exposition lernen Sie – sofern noch nicht erfolgt – die Technik und ihre Anwendung kennen. Anschließend findet die Exposition unter therapeutischer Begleitung statt. Danach reflektieren wir gemeinsam Ihre Erfahrungen.
Nein, Vorerfahrungen mit Virtual Reality sind nicht erforderlich. Zu Beginn lernen Sie die VR-Technik und ihre Anwendung in Ruhe kennen. Ich begleite Sie dabei Schritt für Schritt, bevor wir mit der eigentlichen Exposition beginnen.
Die VR-Brille kann während der Anwendung jederzeit abgenommen werden.
Dass der Gedanke an eine Exposition zunächst Angst oder Unsicherheit auslöst, ist nicht ungewöhnlich. Die Exposition wird gemeinsam vorbereitet und therapeutisch begleitet. Dabei werden Vorgehen und Tempo individuell auf Ihre Situation abgestimmt.
Die einzelnen Schritte werden gemeinsam besprochen. Sie werden nicht zu einer Situation gedrängt, zu der Sie nicht bereit sind.
Die Anzahl der benötigten Sitzungen ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem von der Art und Ausprägung der Angst sowie Ihren persönlichen Behandlungszielen ab. Wie viele Sitzungen in Ihrer Situation sinnvoll sind, besprechen wir gemeinsam im Verlauf der Behandlung.
Das kostenlose Erstgespräch kann telefonisch oder vor Ort in meiner Praxis in der Ludwigstraße 22/2 in Würzburg stattfinden.
Die VR-gestützten Therapiesitzungen finden vor Ort in der Praxis statt, da die Exposition therapeutisch begleitet wird. Die benötigte VR-Technik wird von mir bereitgestellt.
Ergänzende Expositionssitzungen können – wenn therapeutisch sinnvoll – auch außerhalb der Praxis in realen Situationen stattfinden.
Das 15-minütige Erstgespräch ist kostenlos. Eine Therapiesitzung kostet 149 €.
Bei ergänzenden Expositionssitzungen außerhalb der Praxis können zusätzliche Kosten, beispielsweise Fahrtkosten, entstehen. Diese werden vorab transparent mit Ihnen besprochen.
Nein. Die Behandlung in meiner Praxis wird privat in Rechnung gestellt und kann nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden.
Nein, eine ärztliche Überweisung ist nicht erforderlich. Sie können gerne direkt Kontakt mit mir aufnehmen.









